| Akkordeonmusik im Herbst |
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Akkordeonmusik im HerbstAm letzten Sonntag im Oktober lud das Akkordeon-Orchester Malsch ins Bürgerhaus zum traditionellen Konzert ein. Der 1. Vorstand Jürgen Bullinger begrüßte im herbstlich geschmückten Saal die zahlreichen Zuschauer, unter ihnen unseren Bürgermeister, Herr Elmar Himmel. Mit der Micro-Suite Nr. 2 von Wolfgang Russ eröffnete das 1. Orchester den diesjährigen Melodienreigen. Die dreisätzige Suite begann mit einem „Mittelalterlichen Ständchen“, gefolgt von einem „Blues“ und endete mit einem temperamentvollen „Balkantanz“. Danach entführte das 1. Orchester die Zuhörer mit den „Hegaubildern“ an die Westseite des Bodensees. Hermann Abrosius hat mit diesem Stück die Eindrücke seiner Wahlheimat, dem Hegau, musikalisch umgesetzt. Zum Abschluss des ersten Programmteils erklang als „musikalischer Gegensatz“ zum bisher gehörten der „Novitango“ von Astor Piazolla. Piazolla hat eine eigene unverkennbare Handschrift entwickelt. Sein Name steht heute für eine spannend-traurige Musik, die dennoch voller Energie, Sinnlichkeit und Lebenslust ist. Danach nahm der Nachwuchs auf der Bühne Platz. Unser Schülerensemble, verstärkt durch Fabian Kempfer am Baß spielte zuerst ein Stück des Komponisten Alexander Jekic der ganz in der Nähe, nämlich in Jöhlingen aufgewachsen war. Die drei Sätze waren überschrieben mit den Titeln „Unsere Zwerge“, „Klein Lissi“ und „Ein Cowboy träumt“. Als zweiten Vortrag hörten wir „Drei kleine Stücke“, die von Wolfgang Russ und Hans-Günther Kölz arrangiert wurden. Zusammen mit der Begleitung von der CD ein wunderbarer Vortrag. Die Unbekümmertheit und die Spielfreude dieser Gruppe, die erst seit Juni diesen Jahres zusammen musizieren verlangte natürlich noch ein Zugabe. Nach einer kurzen Pause, bei der man sich im Foyer erfrischen konnte, ging es mit dem zweiten Teil des Konzertes weiter. Das 1. Orchester, unterstützt von AccoMusica aus Waldbronn spielte das „Divertimento“ von Fritz Dobler. In dieser Formation und mit diesem Stück waren wir schon auf Wertungsspielen erfolgreich. So erreichten wir vor 2 Jahren beim Bundesentscheid des Deutschen Orchesterwettbewerbs, dem bedeutendsten deutschen Wettbewerb für Orchester überhaupt, den 6. Platz, und dieses Jahr im Mai in Innsbruck bei den weltweit größten Wertungsspielen für Akkordeonorchester den 8. Platz. Als zweites Stück folgte „Eine Nacht in Castle Hill“. Stefan Hippe beschreibt dabei die Eindrücke auf einem schottischen Spukschloss. Danach ertönte ein Medley mit Melodien von Ennio Morricone. Darin waren Melodien aus mehreren Western zu erkennen, ganz besonders die Melodien aus dem wohl besten Western aller Zeiten – nämlich aus „Spiel mir das Lied vom Tod“. Dieses etwa 10-minütige fulminante Werk wurde von Wolfgang Kahl in Akkordeon-Orchester in Noten gesetzt. Zum Finale des Konzertsonntages, spielte das Gesamtorchester bestehend aus „AccoMusica“, dem I. Orchester Malsch und dem Schülerensemble den „Gletscher-Boogie“ von Fred Hector. Das Akkordeon-Orchester Malsch bedankt sich bei allen Mitwirkenden, die zum Gelingen dieses Konzerts beigetragen haben, bei den Musikerinnen und Musikern der beteiligten Orchester, den Akkordeon-Kids und unserem musikalischen Leiter Uwe Müller. Einen besonderen Dank gilt allen Zuhörern die durch eine Spende unsere Jugendarbeit unterstützt haben.
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